9. Landeswaldgipfel Baden-Württemberg
Am 30.01. veranstaltete der Landeswaldverband Baden-Württemberg den 9. Waldgipfel des Landes. Nach einer Eröffnungsrede durch Minister Hauck fand eine Podiumsdiskussion statt, in welcher die forstpolitischen Sprecher der Parteien Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD und FDP vertreten waren.
Agora Zukunftsstudie: Wie geht es weiter für Forst- und Holzbranche?
Der Thinktank Agora-Agrar hat eine Studie zur Zukunft des Landnutzungs- und Ernährungssektors in Deutschland veröffentlicht. In dieser Studie geht es auch um die Frage, wie Wälder und Holz in Zukunft genutzt werden soll. Viele in der Studie gezeigten Ansätze wie Lebenszyklus-Grenzwerte, Holzbauquoten und Ausbau der Kaskadennutzung sind wegweisend, die waldpolitischen Ansätze sind jedoch teilweise kritisch zu hinterfragen.
Lohnt sich eine größere Baumartenvielfalt wirtschaftlich?
Auf der AGR-Mitgliederversammlung 2026 stellte Dr. Jasper Fuchs die Ergebnisse seiner Doktorarbeit vor. Darin untersucht er, inwiefern es für Waldbesitzende wirtschaftlich attraktiv ist, mehr verschiedene Baumarten auf einer Fläche anzubauen – vor allem vor dem Hintergrund von Klimawandel, Extremwetter und zunehmenden Waldschäden.
Drei Prioritäten für die Rohholzversorgung 2026
Berlin, 20.01.2026 – Die Arbeitsgemeinschaft Rohholz (AGR) fordert von der Politik klare Weichenstellungen zur Sicherung der Rohholzversorgung in Deutschland. Nach der Mitgliederversammlung in Berlin benannte AGR-Sprecher Dr. Carsten Merforth drei zentrale Handlungsfelder für das Jahr 2026: Holzmobilisierung, Kalamitätsmanagement und verlässliche klimapolitische Rahmenbedingungen.
Merforth kritisiert Steuergeldverschwendung durch NABU
Berlin, 12.01.2026. Die AG Rohholz (AGR) kritisiert den geplanten öffentlich geförderten Kauf von rund 1.000 Hektar Wald im Südharz durch die NABU-Stiftung. Die Flächen sollen vollständig durch Mittel aus dem Projekt KlimaWildnis des Bundes erworben und anschließend aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen werden. Dr. Carsten Merforth, AGR-Sprecher und Präsident des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie kritisiert:
Die neue EUDR
In den letzten Wochen und Monaten hat sich die EUDR deutlich verändert. Insbesondere für nachgelagerte Marktteilnehmer innerhalb der Wertschöpfungskette haben sich hierbei Erleichterungen ergeben:
Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz: AG Rohholz spricht sich gegen geplante Waldstilllegungen aus
Berlin, 30.09.2025: Im am Montag den 29.9.2025 veröffentlichten Plan zur Weiterentwicklung des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK), durch das Bundesumweltministerium (BMUKN) finden sich extrem widersprüchliche und kritische Positionen: Ein politischer Streit ist hier vorprogrammiert.
EUDR Verschoben
Am 23.09.25 verkündet die für die EUDR zuständige Kommissarin, dass sie die Verlängerung der Übergangszeit um ein weiteres Jahr beabsichtigt: die offizielle Begründung für die EUDR-Verschiebung sind Computerprobleme!
AG Rohholz kritisiert kurzsichtige Empfehlungen zum Natürlichen Klimaschutz
Berlin, 04.08.2025: In einem kürzlich veröffentlichten Gutachten zur Weiter-entwicklung des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz, einem wichtigen Förderprogramm des Bundesumweltministeriums, fordern die Experten Nutzungsverbote auf insgesamt 110.000 Hektar Wald – aus Sicht der AGR ein fataler Irrweg.
Holzaufkommensmodellierung 2025: AGR fordert mehr Strategien für die Rohstoffversorgung
Berlin, 04.07.2025: Die Zahlen zur Holzaufkommensmodellierung zeigen einmal mehr den Spagat zwischen dem langfristigen Bedarf der Gesellschaft nach dem nachwachsenden Rohstoff Holz, dem Wald als Ergebnis der Forstwirtschaft der letzten Jahrhunderte und den Möglichkeiten, heute im Klimawandel den Wald der Zukunft zu planen.
Waldzustandsbericht: Fichten sind nicht das Problem, sondern alte Bäume
„Der aktuelle Waldzustandsbericht zeigt, dass eine aktive Waldbewirtschaftung unerlässlich ist, um unsere Wälder an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Es gibt mittlerweile weniger gesunde als kranke Bäume im Wald und eine Erholung nach den Trockenjahren ist…
Holzindustrie kritisiert Förderrichtlinie „Klimaangepasstes Waldmanagement Plus“
Die neue Förderrichtlinie „Klimaangepasstes Waldmanagement Plus“ (KWM+) trägt weder zur Klimaanpassung noch zu nachhaltigem Waldmanagement bei..












