Erneut 22 Millionen aus Steuergeldern für ein Ende der nachhaltigen Nutzung: AGR kritisiert Waldkauf des BUND
Die zum BUND Thüringen gehörende Naturstiftung David hat 770ha Wald in Thüringen gekauft mit dem Ziel das Waldgebiet stillzulegen. Der Kaufpreis: Rund 22 Millionen Euro. Zum Tag der Umwelt und einem Besuch des Bundesminister Carsten Schneider machte die Stiftung den Kauf nun öffentlich.
Waldzustand in Deutschland stagniert
Am 19. Mai wurde der Waldzustandsbericht für das gesamte Bundesgebiet durch Bundesminister Alois Rainer im Forstamt Berlin-Tegel vorgestellt. Über alle Baumarten hinweg hat sich die Lage im Vergleich zu den Jahren seit 2020 kaum verändert, im Vergleich zum Vorjahr sank der Anteil der stark geschädigten Bäume um ein Prozent. Zurückzuführen ist dies auf sich gegenseitig ausgleichende Entwicklungen zwischen den Baumartengruppen
Was tun, wenn der Markt kein Kalamitätsholz mehr aufnehmen kann?
Im Projekt NuKaFi, an dem unter anderem der DeSH beteiligt war, wurden die Möglichkeiten zur Lagerung und anschließender Verwendung von Kalamitätsfichte untersucht. Die Lagerung findet dabei hauptsächlich statt, um Zeit zu gewinnen und Aufkommensspitzen abzufedern.
Moratorium beendet: Berliner Wälder werden wieder als Dauerwald behandelt und umgebaut
Nach etwa 2 Jahren ohne reguläre Arbeiten werden die Berliner Forsten wieder als Dauerwald behandelt. Als Grundlage dazu sollen die kürzlich herausgegebenen Waldentwicklungsgrundsätze Waldvision 2065 dienen. Diese wurden durch die Berliner Forsten in Zusammenarbeit mit weiteren Stakeholdern wie der obersten Naturschutzbehörde erarbeitet und werden sie in Zukunft weiter verändern und ergänzen.
Wissenschaftlicher Beirat für Waldpolitik spricht sich für assisted Migration aus
Der Klimawandel macht den deutschen Wäldern zu schaffen. Laut BMLEH ging die Produktivität der deutschen Wälder zwischen 2012 und 2022 um 17% zurück. Mit Blick auf die rasant fortschreitenden Veränderungen seitens der klimatischen Bedingungen müssten Arten bzw. Provenienzen sich mit 3000-5000m pro Jahr fortbewegen, um mit den sich verändernden Bedingungen mithalten zu können. Jedoch…
9. Landeswaldgipfel Baden-Württemberg
Am 30.01. veranstaltete der Landeswaldverband Baden-Württemberg den 9. Waldgipfel des Landes. Nach einer Eröffnungsrede durch Minister Hauck fand eine Podiumsdiskussion statt, in welcher die forstpolitischen Sprecher der Parteien Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD und FDP vertreten waren.
Agora Zukunftsstudie: Wie geht es weiter für Forst- und Holzbranche?
Der Thinktank Agora-Agrar hat eine Studie zur Zukunft des Landnutzungs- und Ernährungssektors in Deutschland veröffentlicht. In dieser Studie geht es auch um die Frage, wie Wälder und Holz in Zukunft genutzt werden soll. Viele in der Studie gezeigten Ansätze wie Lebenszyklus-Grenzwerte, Holzbauquoten und Ausbau der Kaskadennutzung sind wegweisend, die waldpolitischen Ansätze sind jedoch teilweise kritisch zu hinterfragen.
Lohnt sich eine größere Baumartenvielfalt wirtschaftlich?
Auf der AGR-Mitgliederversammlung 2026 stellte Dr. Jasper Fuchs die Ergebnisse seiner Doktorarbeit vor. Darin untersucht er, inwiefern es für Waldbesitzende wirtschaftlich attraktiv ist, mehr verschiedene Baumarten auf einer Fläche anzubauen – vor allem vor dem Hintergrund von Klimawandel, Extremwetter und zunehmenden Waldschäden.
Drei Prioritäten für die Rohholzversorgung 2026
Berlin, 20.01.2026 – Die Arbeitsgemeinschaft Rohholz (AGR) fordert von der Politik klare Weichenstellungen zur Sicherung der Rohholzversorgung in Deutschland. Nach der Mitgliederversammlung in Berlin benannte AGR-Sprecher Dr. Carsten Merforth drei zentrale Handlungsfelder für das Jahr 2026: Holzmobilisierung, Kalamitätsmanagement und verlässliche klimapolitische Rahmenbedingungen.
Merforth kritisiert Steuergeldverschwendung durch NABU
Berlin, 12.01.2026. Die AG Rohholz (AGR) kritisiert den geplanten öffentlich geförderten Kauf von rund 1.000 Hektar Wald im Südharz durch die NABU-Stiftung. Die Flächen sollen vollständig durch Mittel aus dem Projekt KlimaWildnis des Bundes erworben und anschließend aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen werden. Dr. Carsten Merforth, AGR-Sprecher und Präsident des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie kritisiert:
Die neue EUDR
In den letzten Wochen und Monaten hat sich die EUDR deutlich verändert. Insbesondere für nachgelagerte Marktteilnehmer innerhalb der Wertschöpfungskette haben sich hierbei Erleichterungen ergeben:
Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz: AG Rohholz spricht sich gegen geplante Waldstilllegungen aus
Berlin, 30.09.2025: Im am Montag den 29.9.2025 veröffentlichten Plan zur Weiterentwicklung des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK), durch das Bundesumweltministerium (BMUKN) finden sich extrem widersprüchliche und kritische Positionen: Ein politischer Streit ist hier vorprogrammiert.











